Vernichtung.
Eine Chronologie.


Nach dem Roman ‚Auflösung‘ (ISBN: 978-3-85028-482-0) über die Gräueltaten während des Zweiten Weltkriegs widmet Valerie Springer sich nun in ‚Vernichtung‘ als zweitem Teil ihrer Trilogie dem modernen Terror des Globalisierungs-Imperialismus.

Cornelius Mayer liebt Karriere, Sex, Erfolg und das große Geld. Bis er dem schönen Hippiemädchen Elina begegnet. Als sie spurlos verschwindet, wird er zum Jäger und Rächer im gnadenlosen Sumpf des Globalisierungs-Imperialismus der modernen Weltwirtschaft.

Cornelius Mayer betreibt seine Arbeit für die Investmentagentur Singer mit Leib und Seele. Seine Welt ist die des großen Geldes, die Schwächen seiner Geschäftspartner nutzt er rücksichtslos aus und sein wichtigster Karriereschritt steht kurz bevor: Mit Abschluss des Deals zwischen dem mächtigen Monoseed-Konzern und dem Betreiber der Biokette Murauer soll er gleichberechtigter Partner seines Arbeitgebers Manfred Singer werden. Unerwartet tritt in seine glitzernde Welt des Erfolgs das schöne Hippiemädchen Elina. Entgegen allen Erwartungen verlieben sich die beiden ineinander. Doch Elina will mit Mayers kaltblütigen Machenschaften und seiner korrupten Vorgehensweise nichts zu tun haben. Ihre kompromisslose Kritik an seinem Lebensstil steht unmissverständlich zwischen ihnen. Fast unmerklich jedoch vollzieht sich in Mayer eine Wandlung, seine Ansichten der Dinge verschieben sich, vor allem im Hinblick auf den transkontinentalen Wirtschaftsterror durch den Monoseed-Konzern, der einerseits Hauptauftraggeber der Agentur Singer ist, andererseits Elinas erklärter Feind. Als Elina im Zuge ihrer Nachforschungen über die kriminellen Machenschaften Monoseeds spurlos verschwindet, erkennt Cornelius Mayer seine tatsächliche Lebensaufgabe darin, den Albtraum des Globalisierungsimperialismus zu bekämpfen. Er nutzt seine Insider-Kenntnisse, gepaart mit kaltblütiger Intelligenz, um tief in die Strukturen und inoffiziellen Netzwerke des Konzerns vorzudringen. Er will Monoseed vernichten und er beschreitet diesen Weg erbarmungslos und brutal.

Valerie Springers kritische Betrachtung der ökonomischen, sozialen, kulturellen und ökologischen Auswirkungen der Globalisierung sollte zur Selbstverständlichkeit im Denken des heutigen Menschen werden. Ihre Anklage in Form eines furiosen Romans über den atemberaubenden Rachefeldzug eines Insiders ist packende Spannung und faktisches Mahnmal gleichermaßen. Beeindruckend sind sowohl faktisches Wissen als auch die Sprachbeherrschung, mit der die Autorin es meistert, eine hauchzarte Liebesstory mit der Schilderung des globalen Terrors so eindringlich zu verknüpfen, dass die geschilderten Ereignisse universelle Bedeutung erlangen.


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ISBN: 978-3-85028-525-4

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